Wie kann man Warenkorbabbrüche reduzieren?

22. April 2021 / Kategorie E-Commerce Onlineshop

Ein Warenkorbabbruch passiert dann, wenn ein potenzieller Kunde beim auschecken in Ihrem Onlineshop etwas in den Warenkorb hinzugefügt hat und sich dann entscheidet, nicht mehr zu kaufen. Warenkorbabbrüche werden über einen längeren Zeitraum anhand eines Prozentsatzes der aufgegebenen Waren gemessen. Die häufigsten Gründe für einen Warenkorbabbruch sind:

  • Technische Fehler
  • Fehlende Merkliste
  • Zu wenige bzw. „falsche“ Zahlungsarten
  • Bestellprozess dauert zu lange und/oder ist zu kompliziert
  • Versandkosten sehr hoch
  • Keine Gastbestellungen möglich

#1 Technische Fehler
Gutscheincodes die nicht funktionieren, Links die ins Leere führen und alle anderen technischen Probleme, welche den Check-out des Kunden stören, beeinträchtigen das Einkauferlebnis des Nutzers. So sinkt das Vertrauen in den Shop. Um technischen Fehlern entgegen zu wirken, sollten regelmäßig alle Bestellvorgänge durch sogenannte Testkäufe geprüft werden.

#2 Fehlende Merkliste
Viele Kunden nutzen der Warenkorb als Einkaufliste, auf die sie später zurückgreifen würden. Jedoch vergessen sie ihre Waren und kehren nicht mehr zum Shop zurück. In diesem Fall zählt das als Warenkorbabbruch, da der Bestellprozess nicht beendet wurde. In einer Wunsch- oder Merkliste können Artikel einzeln gespeichert werden und mit einem einzigen Klick in den Warenkorb verschoben werden.
Außerdem sollte man einen permanenten Warenkorb anbieten. Kunden können so, wenn sie zurück zum Shop kommen, Ihre Produkte immer noch im Warenkorb vorfinden.

#3 Zu wenige bzw. falsche Zahlungsarten
In einem Onlineshop nur eine Zahlungsart anzubieten, Zusatzkosten für eine bestimme Zahlart zu berechnen oder die Rechnungssumme in einer falschen Währung darzustellen, führt mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer hohen Conversionrate. Die beliebteste Zahlungsmethode der Deutschen ist „Kauf auf Rechnung“ dicht geführt von „Paypal“. Mehr Informationen darüber, welche Zahlungsarten Sie in Ihrem Onlineshop anbieten sollten, finden Sie hier.

Zahlungsmethoden sollten frühzeitig angezeigt werden, damit der Nutzer früh genug sehen kann, ob seine gewünschte Zahlungsmethode angeboten wird.

#4 Bestellprozess dauert zu lange und/oder ist zu kompliziert
Dauert dieser Prozess zu lange beziehungsweise ist dieser unübersichtlich dargestellt, verlassen die Nutzer den Shop. Die Schritte bis zum Warenkorbabschluss sollten so gering wie möglich gehalten werden, jedoch Wahlmöglichkeiten wie Zahlarten, Versandarten etc. sollten erhalten bleiben und alle Abläufe nachvollziehbar dargestellt sein.

Zu einem nutzerfreundlichen Check-out gehört beispielsweise:

  • Eindeutiger Call-to-Action-Button
  • Sichtbare Gutschein- und Rabattcode Eingabe
  • Keine doppelte Abfrage von Daten
  • Produktdetailseiten können wieder aufgerufen werden
  • Anzeigen der Produkte mit Bild und den wichtigen Angaben (z.B. Größe)
  • Simple Wahlmöglichkeit bei Zahlungen und Versand

#5 Keine Gastbestellungen möglich
Natürlich ist es wichtig Bestandskunden zu gewinnen. Nutzer wollen aber nur eins – das eine Produkt so einfach wie möglich zu bekommen. Außerdem wollen sich die meisten Kunden auch an Onlineshops, welche nicht so bekannt sind, nicht binden. Wenn der Kunde von der Qualität und dem Einkaufserlebnis überzeugt wird, kommt er von alleine zurück in Ihren Onlineshop.

Fazit:
Einfach – übersichtlich – nachvollziehbar. So sollte der gesamte Bestellvorgang aufgebaut sein. Umso qualitativer dieser ist desto höher ist es das Vertrauen der Kunden zu gewinnen. Wer Vertrauen aufbaut, gelangt Stammkunden – und wer mehr glückliche Kunden durch den Check-out führt, verkleinert seine Abbruchquote!

Brauchen Sie Hilfe Ihren Bestellvorgang zu optimieren? Dann sind wir der richtige Ansprechpartner. Vereinbaren Sie jetzt eine unverbindliche Beratung unter ✉️ info@webda.de oder 📞 0951 700 99 0.

 

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