WebP oder JPEG: Ist das Google Bildformat wirklich besser?

21. Januar 2021 / Kategorie SEO

Ein durchschnittlicher Besucher einer Website wartet maximal 3 Sekunden, bevor er die Website wieder verlässt. Gerade bei Webseiten mit vielen Bildern, kann die Ladezeit zu einem Problem werden. Normalerweise werden für Bilder auf Websites Bildformate wie JPEG, PNG, SVG oder GIF benutzt – bis jetzt. Google definiert ein Bildformat, welches die Dateigröße nahezu halbieren kann und das ohne Verlust! Gemeint ist das Format WebP.

Was ist und seit wann gibt es WebP?
WebP ist ein modernes Bildformat, das eine hervorragende verlustfreie und auch verlustbehaftete Komprimierung für Bilder im Web bietet. Mit WebP können  kleinere, reichhaltigere Bilder erstellt werden, die das Web schneller machen. Verlustfreie WebP-Bilder sind im Vergleich zu PNGs 26% kleiner. WebP-verlustbehaftete Bilder sind 25-34% kleiner als vergleichbare JPEG-Bilder. Tatsächlich ist WebP aber keine aktuelle Erfindung, sondern wurde bereits vor über fünf Jahren von Google als Alternative zu JPG und PNG vorgestellt. Eigentlich suchte Google nach einem alternativen Videoformat, doch die Keyframe-Kompression, welche für Videos benötigt wurde konnte auch für die Bildreduktion genutzt werden. WebP konnte sich damals nicht durchsetzen, da die Browserhersteller dieses Bildformat nicht unterstützt haben. Bis heute unterstützen nur Chrome und Opera Browse das Format in Desktop und Mobile. Mozilla und Apple sollen allerdings bereits ernsthafte Tests und Experimente durchführen.

Einfluss auf die Ladezeit Ihrer Website auf das Google Ranking
Die Ladezeit ist SEO relevant, umso schneller die Website lädt desto besser ist das Google Ranking, da der Nutzer Informationen die er sucht, schneller erhält. Zusätzlich gibt es immer mehr mobile Benutzer mit Smartphone und Tablets, welche meist nur ein beschränktes Datenvolumen und/oder Geschwindigkeit besitzen. Wobei man auch wieder bei mobile first ist, welches auch wichtig für das Google Ranking ist.

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Welche Vor- und Nachteile hat WebP?
Vorteile: Wie oben bereits genannt können durch WebP Bilder kleiner aber verlustfreier komprimiert werden. Außerdem wird eine verlustfreie Transparenz und Animation unterstützt. Auch bei hoher Kompression sieht WebP besser aus als beispielsweise JPEG. Durch geringere Ladezeit Ihrer Website wird Traffic vermieden. WebP kann als Bildschutz dienen, da es aktuell nur fürs Web genutzt wird und man für eine Umwandlung bestimme Tools benötigt. Natürlich lassen sich WebP Dateien trotzdem kopieren, aber da das Format noch relativ unbekannt ist, kann es Bilderdiebe abschrecken.
Nachteile: Man benötigt Tools oder Plugins, um ein Bild in das WebP Format umzuwandeln. Nur zwei Browser unterstützen WebP aktuell, daher muss neben WebP ein anderes, gängiges Bildformat angeboten werden.

Für WordPress Nutzer gibt es ein Plugin namens WebP Express, welches automatisch WebP Dateien erstellt und zudem auch automatisch JPEG Dateien verlustfrei komprimiert. Optimus bietet auch eine API an, welche man nutzen kann um JPEG oder PNG Dateien automatisch in WebP umzuwandeln.

Falls Sie an WebP interessiert sind und Unterstützung bei der Einrichtung brauchen, sind wir der richtige Ansprechpartner für Sie. Vereinbaren Sie jetzt eine unverbindliche Beratung unter ✉️ info@webda.de oder 📞 0951 700 99 0.

 

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