Wie bewertet Google Ihren Onlineshop?

27. März 2018 / Kategorie Onlineshop SEO

Damit Umsätze in einem Onlineshop generiert werden können, ist eines absolut notwendig: Top-Positionen bei den Google-Suchergebnissen. SEO-Experten verstehen darunter ein Suchergebnis innerhalb der Top 30, das heißt auf den ersten drei Seiten. Als Optimalfall zählt ein konstantes Suchergebnis auf der ersten Seite der SERPs (Search Engine Result Pages).

Um mehr Besucher und Neukunden auf die Shop-Seite zu bringen, sollten die folgenden Hinweise unbedingt beachtet und wenn nötig schnellstmöglich optimiert werden.

Mit welchen Mitteln überprüft Google die Shops?
Damit Google einen Onlineshop in den Suchergebnissen auflisten kann, muss dieser zuerst mit seinen URLs in den Google-Index aufgenommen werden. Prinzipiell sind zwei Wege möglich: automatisch durch den Crawler oder manuell.

Aufnahme einer Website in den Google-Index durch den Crawler (Googlebot)
Für die Indexierung der Webseiten (auch für die eines Onlineshops) ist ein sogenannter Crawler kontinuierlich aktiv. Für die Google-Suchmaschine sucht der Google-Bot täglich nach neuen Internetseiten und aktualisierten Inhalten bestehender Webpages. Das Unternehmen Google bedient sich einer enormen Anzahl von Rechnern, die den Crawling-Prozess ausführen. Laut Google werden Milliarden von Websites Tag für Tag nach einer algorithmischen Systematik durchsucht. Hat der Crawler eine Internetseite unter der Lupe, geht er den eingebundenen Links nach. Diese werden dann zum Bestand der zu durchsuchenden Seiten hinzugefügt und der Google-Index wächst. Dieser Ablauf kann allerdings einige Zeit beanspruchen.

Manuelle Aufnahme einer Website in den Google-Index
Der Webmaster kann über die Google-Webmaster Tools die Sitemap zu seinem Shop senden. Somit wird der Crawler direkt auf alle bestehenden Seiten aufmerksam gemacht und durchstöbert diese und ergänzt den Index innerhalb kurzer Zeit. Wünscht sich der Webmaster keine Aufnahme einer bestimmten Seite in den Index, kann er die Crawler-Zugriffe explizit für einzelne Seiten oder ganze Ordner sperren. Dazu muss der Anwender entsprechende Codezeilen in der Datei robots.txt vornehmen.

Auf welche Faktoren legt Google wert – Rankingfaktoren?
Über den Crawler erfolgt eine Einstufung bzw. Bewertung einer Webseite nach einem speziellen Algorithmus. Einige Rankingfaktoren sind bekannt, bei anderen Kriterien lässt sich Google nicht in die Karten sehen. Des Weiteren werden die Kriterien laufend angepasst, um dem Suchmaschinennutzer das beste Ergebnis zu liefern.

Auf verschiedene Faktoren lässt sich direkt auf den Shopseiten Einfluss nehmen – die Rede ist dann von einer OnPage-Optimierung. Findet die Optimierung außerhalb des Shops statt, zum Beispiel durch Setzen von Backlinks –spricht man von einer Offpage-Optimierung. Die Optimierung eines Onlineshops nur allein für die Suchmaschine muss ergänzt werden durch die Optimierung für den Kunden, d. h. für den echten Website-Besucher.

Google berücksichtigt zunehmend das Nutzerverhalten und zieht Schlüsse daraus, wie lange sich zum Beispiel ein Besucher aufhält und welche Interaktionen der Kunde während einer Session vornimmt. Des Weiteren fallen die Navigation und der Aufbau des Shops ins Gewicht. Darüber hinaus wird bewertet, wie lange Shop-Seiten zum Laden brauchen und wo wichtige Informationen platziert sind. Somit lässt sich von der Nutzerfreundlichkeit des Shops für den Kunden das Maß der Bewertung durch Google ableiten.

Produktbeschreibung und Meta-Tags
Der Webmaster muss sich über die Produktbeschreibung Gedanken machen. Komplett fehlende Produktbeschreibungen werden von Google negativ bewertet. Die Lang- und Kurztexte für Produkte sollen unique sein, ein schwieriges Unterfangen für den Shopbetreiber. Entsteht die Situation, dass Produkttexte vom Hersteller vollständig übernommen werden müssen (wodurch doppelter Content entsteht) empfiehlt es sich, die Seite mit dem Meta-Tag „noindex“ zu kennzeichnen.

Weitere Optimierungen lassen sich für die H1-Überschriften auf den Produktseiten durchführen. Diese sollten Markennamen oder Modellnummern enthalten, gleiches gilt für die URLs des Shops. Bei der Verwendung von Produktbildern begutachtet Google den Alt-Tag, der mit den passenden Informationen gefüllt sein muss. Weitere Meta-Tags, auf die Google achtet sind „description“ und „robots“. Der Shop-Betreiber kann damit eine kurze Seitenbeschreibung an den Crawler vermitteln und steuern, wie sich dieser beim Indexieren der Seite verhalten sollen.

Google Algorithmus und Updates
Wie erwähnt passt Google den Suchalgorithmus stetig an, um den Nutzer das beste Suchergebnis liefern zu können. Seiten mit hochwertigen, einzigartigen Inhalten und natürlichem Backlinkmuster werden positiv bewertet und gelangen im Ranking nach oben.

In den letzten Jahren erfolgten Algorithmusanpassungen im Rahmen von kleineren und größeren Updates, die mit Namen wie Panda oder Penguin bezeichnet werden. Google kündigt nicht alle Updates an, die durchgeführt werden. Es finden sporadisch Algorithmusanpassungen für Testzwecke statt, die nicht kommuniziert werden.

Finden Sie noch heute heraus, welche Schwerpunkte bei der Bewertung Ihres Onlineshops von Google gesetzt werden und welche individuellen E-Shop-Optimierungen es für Sie gibt.

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