Warum Visualisierung bei Content Marketing durchaus entscheidend ist

4. August 2015 / Kategorie eCommerce SEM
Warum Visualisierung bei Content Marketing durchaus entscheidend ist

In unserem Blogbeitrag „Content Marketing: Erfolge richtig messen“ haben wir bereits beschrieben, welche Elemente und Strategien im Content Marketing zielführend sind. In diesem Beitrag wollen wir näher beleuchten, welche entscheidende Rolle optische Elemente beim Erstellen von Content spielen.
Der Satz „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ trifft insbesondere in der Werbung zu. Grafiken, Fotos oder kleine Videoclips können in sehr viel kürzerer Zeit den User erreichen, als wenn er sich zeitraubend durch lange Texte arbeiten muss, um eine Werbebotschaft zu erfassen. Durch die Verwendung aussagestarker visueller Elemente kann eine Kundenbindung erzielt werden und mit der Begeisterung der Leser wird die Verweildauer auf dem Webangebot gesteigert, was für ein besseres Ranking bei Google & Co. hilfreich sein kann.

Nachfolgend einige Argumente für den Einsatz von Visualisierung in der Online-Werbung.

Bilder werden schneller verarbeitet als Text
Schlicht gehaltene Bilder und Szenen werden vom Online-Konsumenten in Bruchteilen von Sekunden verarbeitet. Einen Text oder Satz zu lesen und zu verstehen dauert viel länger, was im Extremfall dazu führen kann, dass der Leser die Seite verlässt. Dies ist einer der wichtigsten Argumente für den Einsatz von visualisierenden Elementen: Onlineleser haben in der Regel viel weniger Zeit als z. B. Print-Konsumenten.

Wenig Zeit macht Geschwindigkeit der Website essenziell
Die Erfahrung zeigt, dass man die Aufmerksamkeit eines Kunden innerhalb der ersten 10 Sekunden gewinnt – oder gar nicht. Über die Hälfte aller Nutzer verlassen eine Website nach spätestens 15 Sekunden wieder. Diese Fakten verdeutlichen, wie wichtig es ist, seine Message schnell zu kommunizieren: Bereits im ersten Absatz muss der interessierte Leser angeteast sein. Dies ist aber nur der erste Schritt, anschließend muss der Leser überzeugt werden – und dies geschieht am besten mit grafischen Eyecatchern.

Visualisierung dominiert den Alltag
Die Durchsetzung unserer Umgebung im Alltag mit einfachen Sinnbildern ist nicht etwa eine Entwicklung unserer Zeit. Bereits in den 70er Jahren wusste schon jedes Schulkind etwas mit dem Begriff „Piktogramm“ anzufangen. Jedes Verkehrsschild nutzt diese Form der grafischen Kommunikation, denn umständliche Textzeilen – womöglich noch in einer fremden Sprache – lassen sich in bei hoher Geschwindigkeit kaum aufnehmen. Dieser Gedanke sollte auch und gerade im Online-Marketing ständig gegenwärtig sein.

Bildhafte Darstellungen sorgen für besseres Verständnis der Botschaft
Es ist tatsächlich so, dass dieselbe Botschaft in bildhafter Form viel besser verstanden wird als in rein textueller Form. Sie haben diese Erfahrung bestimmt schon selbst gemacht: Ein Möbelstück zur Selbstmontage eines bekannten skandinavischen Möbelhauses kommt ohne eine bebilderte Montageanleitung gar nicht aus! Bevor das Risiko eingegangen wird, dem Käufer eine möglicherweise unverständliche Anleitung an die Hand zu geben, verdeutlichen einfache Skizzen den Aufbau des Objekts. Eine wissenschaftliche Studie hat gezeigt, dass im medizinischen Bereich die Verständnisrate von 70 auf 95 Prozent steigt, wenn simple Grafiken eingesetzt werden. Eine weitere Studie hat ergeben, dass Konsumenten, die einer Anleitung mit Bildern folgen, rund viermal so gut abschneiden als Leute, die ausschließlich mit Textbasiertem Inhalt arbeiten müssen.

Bilder sorgen für Teilnahme
Die Auswertung von kommerziell betriebenen Webangeboten mit Analysetools hat ergeben, dass mit grafischen Objekten (Fotos, Infografiken, aber auch Call-to-Action-Elemente) versehene Pages höhere Interaktionsraten aufweisen. So bringen sich rund 50 Prozent mehr Leute auf Webseiten mit Bildern ein – z. B. in Form von Kommentaren – als auf Webseiten ohne Bildinhalte.

Beiträge mit Bildern oder Videos performen , z. B. bei Facebook, Google+ usw. um bis zu 87% besser
Auf dem Kurzmitteilungsdienst Twitter werden Beiträge, die ein Bild enthalten, wesentlich öfter retweetet. Gerade dieses Medium mit seiner Textlängenbeschränkung von 140 Zeichen macht deutlich, wie die Wirkungsweise einer einzeiligen Textbotschaft um ein Wesentliches erhöht werden kann. Beiträge mit Bildern gehören generell zu den meistgeteilten Inhalten. Auch Videos sorgen für höhere Teilungsraten. Aktuelle Untersuchungen haben ergeben, dass fast 90 Prozent aller Inhalte auf Facebook, die geteilt wurden, mindestens ein Bild enthalten. Insbesondere Videoclips mit erläuterndem oder vertiefendem Inhalt (so genannte „Erklärvideos“) sind mittlerweile ein unverzichtbarer Bestandteil eines modernen Onlinemarketing-Mixes.

Bilder wirken vertrauensvoll und lösen positive Emotionen aus
In einer US-amerikanischen Studie wurde untersucht, ob Studienteilnehmer einer Aussage oder auch nur einer Behauptung eher zustimmen, wenn sie von plausiblem Bildmaterial begleitet wird. Und in der Tat war das Ergebnis eindeutig: Die Zustimmungsraten bei Teilnehmern, die eine These mit Bild vorgelegt bekamen, waren deutlich höher.

Wenn wir Ihr Interesse zum Thema Visualisierung bei Content Marketing geweckt haben, kontaktieren Sie uns unter www.webda.de/contact oder schreiben Sie uns unter info@webda.de. Wir freuen uns auf Sie!